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<pre>Nach einem sensationellen Saisonstart mischte der SV Sandhausen auch in den vergangenen Wochen die Liga auf: Vor dem Gastspiel in Bielefeld ist es somit nur dem Punktabzug von drei Zählern geschuldet, dass die Rand-Heidelberger nicht auf einem Aufstiegsplatz zu finden sind.  <p> Auch der gleichfalls aus fürth gekommene Marco Stierpermann stellte sich aus dem Stand als ein belebendes Element heraus; als Motor in der Zentrale sorgte dieser dafür, dass Bochum das Geschehen nach einem verschlafenen Anfang zunehmend besser in den Griff bekam.  <p>  Auch die Frankfurter dürften mit jeder Menge Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Im letzten Spiel gegen den VfL Bochum feierten sie nach einem 0:2-Rückstand noch einen überraschenden 3:2-Sieg. <p> Einen herben Rückschlag gab es zuletzt auch für die Frankfurter. Nach zuvor zwei Siegen in Folge ohne Gegentor mussten sich die Hessen am vergangenen Wochenende deutlich mit 0:3 gegen Braunschweig geschlagen geben. Es war bereits das dritte Spiel in dieser Saison, in dem die Mannschaft von Trainer Tomas Oral ohne einen eigenen Treffer geblieben sind. <p>  Vor allem die in der letzten Saison so starke Offensive der Badener schwächelt derzeit. Hinzu kommt, dass der Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit, Rouwen Hennings, bereits seit Wochen mit einem Wechsel zu einem finanzkräftigeren Verein kokettiert. Außerdem wechselte erst vor einigen Tagen auch noch Abwehr-Talent Philipp Max zum Erstligisten FC Augsburg.  </pre>


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<pre>Somit durfte sich der FC St. Pauli am Ende sogar glücklich schätzen, dass die Arminia in ihrer großen Drangperiode gleich mehrfach die Chance auf den goldenen Treffer liegen ließ: Wenngleich es für die Gäste folglich locker zum ursprünglich anvisierten Auftakt-Zähler reichte, konnten sich aufgrund der zuhauf verpassten Möglichkeiten schlussendlich auch die Bielefelder kaum noch aus vollem Herzen über die Punkteteilung freuen.  <p> Marco Grüttner und Asger Sörensen trafen beim Stand von 0:1 nur den Pfosten. „Am Ende hat so ein bisschen die Entschlossenheit gefehlt, es zu erzwingen“, so Jann George gegenüber dem klubeigenen „Jahn TV“.  <p>  Auch im DFB-Pokal gegen Ulm hatte es einen Sieg zu Null gegeben. Einer der beiden Gegentreffer in Paderborn war sogar nicht mal regulär. Auf Dauer aber muss mehr vom Angriff kommen, hier hat der FCN auch personelle Sorgen. <p> Nach vier Siegen und zwei Unentschieden in den ersten sieben Spielen unter Torsten Lieberknecht gelang in den darauffolgenden acht Matches lediglich ein einziger voller Erfolg — zugleich der einzige Punktgewinn. <p>  Zuletzt setzten sie sich beim bislang so starken Aufsteiger Würzburger Kickers souverän mit 2:0 durch. Mit diesem unerwarteten Erfolg schaffte der KSC endgültig den Sprung in das Tabellenmittelfeld.  </pre> 


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<pre> Als Vorbereiter glänzte dabei jeweils Michael Liendl. Der vom Fitnesszustand Zweitliga-untaugliche Ã–sterreicher entwickelt sich mit seinen punktgenauen Freistoß- und Eckball-Vorlagen mehr und mehr zur Waffe.  <p> Saisonübergreifend wartet Aue damit insgesamt bereits seit vier Spielen auf einen Torerfolg, denn auch in den letzten beiden Partien der Vorsaison trafen die Sachsen im Derby gegen Dresden (0:0) und in Darmstadt (0:1) nicht.  <p>  Der eigentlich als Abstiegskandidat in die Spielzeit gestartete SV Sandhausen sorgt in der Liga weiter für Furore. Bereits seit fünf Partien sind die Sandhäuser nun ungeschlagen (drei Siege, zwei Unentschieden). <p>  Karlsruhe empfängt Magdeburg — kein Zweitliga-Kracher, aber eine blau-weiße Begegnung, die auf dem Platz trotzdem Spannung verspricht und auch auf dem Wettschein richtig Laune machen könnte. <p>  Wie die Leipziger waren auch die Heidenheimer in den letzten Monaten sehr erfolgreich in der Offensive. In den vergangenen zehn Partien blieben sie nur ein Mal ohne einen eigenen Treffer.  </pre>


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<pre> Dann nämlich beginnt mit dem Heim-Derby gegen den FC Nürnberg die Frühjahrssaison – und mit ihr die Mission „Klassenerhalt“. Und um diesen schlussendlich doch noch irgendwie zu „wuppen“, haben sich die Löwen in der Winterpause namhaft verstärkt:  <p> Der einst stolze Klub aus der Pfalz zeigt Auflösungserscheinungen. Bei der jüngsten 0:2-Niederlage gegen Bochum hagelte es Pfiffe von den Rängen. Diese waren ohnehin sehr spärlich besucht. Rund 19.000 Zuschauer verloren sich im Fritz-Walter-Stadion, der zweitschlechteste Wert in Zweitliga-Zeiten.   <p> Am allermeisten erfreut sich die geschundene Löwen-Seele aber freilich an der jüngsten Serie von fünf aufeinanderfolgenden Zweitliga-Partien ohne Niederlage (zwei Siege, drei Remis). Diese wiederum hängt eng mit dem neuen Chefcoach Benno Möhlmann zusammen. <p>  Die Wettfreunde tippen auf die Düsseldorfer, die dringender Punkte brauchem als die KSC’ler – und somit auf einen Heimsieg der Fortuna.  <p> Am 2November 2015 trennten sich die beiden Teams in einem zweikampfbetonten und spannenden Spiel in Kaiserslautern mit 1:1.  </pre>


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<pre> Die Auswärtsbilanz des FCH liest sich in dieser Saison nicht besonders gut. Nur ein Mal – beim 4:0 beim FSV Frankfurt – konnten die Heidenheimer bislang auf fremdem Rasen jubeln.  <p> Während der SC dabei über den spielstärkeren Kader verfügt, kann der FCM auf den nominellen Heimvorteil bauen. Einen eindeutigen Favoriten gibt es für uns daher nicht.  <p>  Insgesamt war es in dieser Saison einfach zu wenig, um entscheidend im Aufstiegskampf mitwirken zu können. Punkte ließ man zum Großteil gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte liegen. Solche Fehler dürfen einem Klub, der in der Bundesliga spielen will, nicht unterlaufen. <p>  Da jedoch nicht für alle Positionen kostenfreie Perlen zur Verfügung standen, ist aktuell insbesondere die Zentrale noch immer ziemlich dünn besetzt:  <p> Vor heimischem Publikum, wo der „Club“ noch kein Saisonspiel verloren hat, soll nun die Revanche gelingen.  </pre>


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